Grundlegendes

Farbwahrnehmung

Farbmodelle

Farbtemperatur

CIE-Lab

Colormanagement

 

Colormanagement     
in der Praxis

Nach der ganzen Farbtheorie ist es an der Zeit, über die praktische Umsetzung zu sprechen. Am Anfang steht die Überlegung, welche Art von Color Management überhaupt möglich ist. 

Anforderungen an Software-Lösungen

Will man Color Management mit einer SoftwareLösung betreiben, müssen folgende Voraus­setzungen erfüllt sein:  Es muss eine Beschreibung der farblichen Fähigkeiten der Geräte (Ein­ oder Ausgabe) vor­handen sein. Die Geräte müssen kalibrierbar sein, das heißt, dass jederzeit ein definierter Zustand wieder hergestellt werden kann. Innerhalb aller Komponenten des Systems muss eine Umrechnung der verschiedenen Farbeigenschaften (=Farbräume) möglich sein.. Im Rahmen einer Umrechnung muss festgelegt sein, wie sich Farben unterschiedlich großer und geometrisch verschiedener Farbräume verhalten sollen. Um diese grundlegenden Anforderungen zu erfüllen, gab es bei den ersten Versuchen, eine leistungsfähige Color Management Software zu entwickeln, im Wesentlichen nur proprietäre Lösungen, also herstellerspezifische Systeme. Firmen wie Agfa, EFI, Linotype­Hell und andere arbeiteten an teilweise sehr guten Lösungen, die jedoch keine Schnittstellen zu Wettbewerbs­produkten hatten. Dies führte dazu, dass sich keine der Lösungen wirklich durchsetzen konnte .Es wurde der Ruf nach einem Standard laut, was zur Folge hatte, dass sich 1993 das International Color Consortium, kurz ICC, grün­dete. Die FOGRA, in der Druckindustrie als unabhängiges „Forschungsinstitut für Druck­­” bek­­annt, war federführend daran beteiligt. Alle wichtigen Hard­ und Software­Hersteller, die mit Farbe im Bereich der EDV zu tun hatten, schlossen sich dieser Vereinigung an.