Grundlegendes

Farbwahrnehmung

Farbmodelle

Farbtemperatur

CIE-Lab

Colormanagement

 

Farbwahrnehmung        
Eigenarten

Sensor Auge

Das menschliche Auge reagiert, wie ein Sensor, auf Lichtreize. Die Rezeptoren setzen die Lichtreize, die den unter schiedlichen Wellen längen im Spektrum des Lichts entsprechen, in elektrische Impulse um, die über Nerven an das Gehirn weitergeleitet werden. Das menschliche Auge besitzt verschiedene Sensortypen. Man unterscheidet dabei zwischen „Stäbchen”, die licht empfindlicher sind, aber keine Farben erkennen können, und den „Zapfen”, die für die Farbwahrnehmung zuständig sind. Die Stäbchen reagieren nur auf Helligkeit und sind damit für das „Nachtsehen” zuständig. Die etwa 6 Millionen Zäpfchen sind in drei Arten unterteilt, die auf unter­schiedliche Wellenlängenbereiche reagieren. Ihre Empfindlichkeit liegt jeweils bei etwa 400 nm (Blau, kurzwellig), 00 nm (Grün, mittlere Wellenlängen) bzw. 00 nm (Rot, langwellig). Diese Werte können individuell größer oder kleiner sein und sind nur ein grober Anhaltspunkt. Die drei Zapfen arten sammeln für ihren jeweiligen Wellenlängenbereich die Lichtenergie des vom Auge aufgenommenen Spektrums.

           

Je nachdem, welche, bzw. wie viele Zapfen gereizt werden, können dabei die acht Grundfarben als Farbempfindungen hervorgerufen werden. Bei Weiß werden alle, bei Schwarz keine Zapfen gereizt. Bei Rot, Grün und Blau wird nur jeweils ein Zapfentyp gereizt, bei Magenta, Gelb und Cyan jeweils zwei. Bei Menschen, die unter Farbenblindheit leiden, funktionieren einzelne Arten der Zäpfchen nicht oder nur unzureichend. Diese Menschen können dann bestimmte Farben und deren Mischungen nicht erkennen oder unterscheiden. 

 

Farbe wird erst durch die Reizung der mit den Zäpfchen verbundenen Nerven im Gehirn erzeugt. Farbe ist also nichts anderes als ein Sinneseindruck, der nur im Gehirn des jeweiligen Betrachters existiert. Daraus wird deutlich, dass eine objektive Beur­teilung von Farbe für Menschen nicht möglich ist, zu mal Auge und Gehirn bei jedem Menschen individuelle Korrekturen vornehmen, die von vielen Faktoren abhängig sind. Dabei spielen physische und psychische Faktoren des Betrachters eine Rolle, aber auch Umgebungsbedingungen. Sogar biologische Unterschiede können die Farbwahrnehmung beeinflussen. Danach gibt es zwischen Männern und Frauen genetisch bedingte Unter schiede in der Farbempfindlichkeit der Zapfen, die für den roten Wellen ­längen bereich zuständig sind. Frauen können in diesem Bereich mehr und feinere Unterscheidungen wahr nehmen als Männer. Das Thema Farbe ist untrennbar mit den Eigenarten der menschlichen Farbwahrnehmung verbun­den. Bei der Betrachtung und Definition von Farbe sollte man sich über die Tücken und Schwächen der Farbwahrnehmung im Klaren sein. Die Empfindlichkeitsbereiche der Zapfen sind nicht scharf voneinander abgegrenzt, sondern über­lappen sich.

Sinneseindruck

Farbe wird erst durch die Reizung der mit den Zäpfchen verbundenen Nerven im Gehirn erzeugt. Farbe ist also nichts anderes als ein Sinneseindruck, der nur im Gehirn des jeweiligen Betrachters existiert. Daraus wird deutlich, dass eine objektive Beur­teilung von Farbe für Menschen nicht möglich ist, zu mal Auge und Gehirn bei jedem Menschen individuelle Korrekturen vornehmen, die von vielen Faktoren abhängig sind. Dabei spielen physische und psychische Faktoren des Betrachters eine Rolle, aber auch Umgebungsbedingungen. Sogar biologische Unterschiede können die Farbwahrnehmung beeinflussen. Danach gibt es zwischen Männern und Frauen genetisch bedingte Unter schiede in der Farbempfindlichkeit der Zapfen, die für den roten Wellen ­längen bereich zuständig sind. Frauen können in diesem Bereich mehr und feinere Unterscheidungen wahr nehmen als Männer. Das Thema Farbe ist untrennbar mit den Eigenarten der menschlichen Farbwahrnehmung verbun­den. Bei der Betrachtung und Definition von Farbe sollte man sich über die Tücken und Schwächen der Farbwahrnehmung im Klaren sein. Die Empfindlichkeitsbereiche der Zapfen sind nicht scharf voneinander abgegrenzt, sondern über­lappen sich. In der Praxis können nur sehr schmale Spektren eine einzelne Zapfenart reizen. Das wirkt sich dahingehend aus, dass z. B. die Farben eines Monitors viel gesättigter wahr genommen werden, als die eines gedruckten Bildes. Auch bezüglich des Helligkeitsempfindens gibt es große Unterschiede in den einzelnen Spektralbereichen. So nimmt das Auge den grünen Bereich des Farbspektrums heller wahr, als die Bereiche Rot und Blau.