| About Me | ||
| Statement | Der Augenblick | |
| Hallo
an Alle, welche sich die "Mühe" gemacht haben, und bis an
diesen Punkt meiner Webpräsenz gelangt sind. Ich bin nunmehr in den
Vierzigern und verzichte somit auf eine genaue Datumsnennung. Der
Fotografie fröne ich seit meinem 14ten Lebensjahr. Begonnen habe ich mit
der Hasselblad 500M meiner Schule, man konnte mit dieser Ausrüstung im
Rahmen von AG's arbeiten. Dann folgte, dank meiner Anverwandten, eine
OM-1, mit der ich viel und sehr zufrieden fotografierte. Einige Jahre und
unzähligen Fotografien später wechselte ich zu Nikon. Meine F2 war die
zuverlässigste und treuste Seele - ich trauere ihr manchmal immer noch
nach. Seither bin ich Nikon treu geblieben und erfreue mich in den Stunden
der Ruhe und Muße, mit der Kamera in der Hand, an der ausgezeichneten
Qualität.
Ungezählte Nächte verbrachte ich, in Chemiedämpfen sitzend, in der Dunkelkammer, bestrebt meine Dias und Negative in bestmöglicher Qualität auf das gute alte Baryt und Ciba zu bannen. Mancher Trick half einem dabei. Heute sitze ich nun etwas komfortabler, ohne die Dämpfe, in meinem digitalem Labor, aber immer noch mit der gleichen Bestrebung; die RAW's in bestmöglicher Qualität auf das Hahnemühle zu printen. Dabei erfreue ich mich ebenfalls manch eines Tricks. Was hat sich nun geändert? Eigentlich gar nichts, denn früher wie heute war und ist die Grundlage dieser Bestrebung das Foto per se. Gelingt es mir nicht mit meiner Aufnahme genau das zu kommunizieren was ich mit meinem geistigen Auge sah, so hat es wenig Sinn dieses der Nachwelt als HighEnd Druck zu hinterlassen. Ob man nun "out of the box", oder nach intensiver Nachbearbeitung, digital oder analog, arrangiert oder den Moment nutzend, seine Aufnahme schießt; es spielt letztendlich keine Rolle. Für mich ist die Aussage der Aufnahme das wesentliche Kriterium! |
Ein
Großteil der Faszination der Fotografie gleichgültig, auf welchem
Anspruchsniveau, besteht darin, einen Augenblick festzuhalten. Besondere
Augenblicke werden damit zum Dokument historischer Ereignisse. z.B. Das
Aufrichten der amerikanischen Fahne auf Guam oder aber es wird ein
individuelles Schicksal zum Symbol eines ganzen Ereignisses, wie etwa das
berühmte Bild des im Sturme getroffenen Soldaten für den spanischen Bürgerkrieg. Übrigens handelt es sich bei beiden Beispielen wahrscheinlich um arrangierte Fotografien. Grundsätzlich wurden arrangierte oder direkt gefälschte Fotografien schon sehr früh für politische Propaganda verwendet. Abgesehen davon mindert aber das arrangierte Foto nicht unbedingt den künstlerischen Wert. Alle Gemälde sind in diesem Sinne ebenfalls gestellt.
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